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Autofahrertypen auf Deutschlands Straßen

Entnommen aus mobil und sicher 1/ 2000

Der Funktionalist ( 28 % der Autofahrer)

repräsentiert den “Otto-Normal-Fahrer”. Er hat ein nüchtern-rationales Verhältnis zum Auto, das weder durch auffällige Ängste noch durch besondere Lustgefühle gekennzeichnet ist. Er sieht das Auto als reinen Gebrauchsgegenstand. Entsprechend ist sein Fahrstil: weder besonders aggressiv noch besonders zurückhaltend.

 

Der Gelassene ( 19 % der Autofahrer)

ist der “Genießer unter den Autofahrern. Frei von Ängsten und Aggressionen schwebt er am liebsten mit konstanter Geschwindigkeit über die Straßen. In der Regel reagiert er auf “Drängler” und “Trödler” gelassen. Sein Fahrzeug beherrscht er souverän, ohne sein Können zu überschätzen.

Der Vorsichtige ( 16 % der Autofahrer)

hat zwar gelegentlich Angst im Straßenverkehr, fährt aber trotzdem sehr gerne Auto. Indem er sich an die Verkehrsregeln hält und möglichst “sichere” Autos fährt,  versucht er seine Bedenken und Ängste zu bewältigen. Er meidet Risiken und neigt zur Unterschätzung seines Fahrkönnens.

Der Ängstliche ( 17 % der Autofahrer)

repräsentiert den unsicheren Autofahrer. Für ihn ist Autofahren stark angstbesetzt, weshalb er zurückhaltend und langsam fährt. Aus diesem Grund erscheint er anderen Verkehrsteilnehmern nicht selten als Hindernis. Er ist sich seiner Unsicherheit durchaus bewußt.

Der Raser (11 % der Autofahrer)

lebt seine Lust am Risiko voll aus, sucht Anerkennung, Abenteuer und Selbstbestätigung im schnellen Fahren. Er testet seine Grenzen aus und mißt seine Fähigkeiten gern mit anderen Verkehrsteilnehmern, wobei er häufig zur Selbstüberschätzung neigt. Sein Fahrstil ist riskant und zuweilen auch aggressiv.

Der Frustrierte( 9 % der Autofahrer)

ähnelt dem Raser in seiner Lust am Risiko, der Sucht nach Abenteuer und Selbstbestätigung. Doch er hat  reduzierte Möglichkeiten, diese Motive auch auszuleben. So besitzt er häufig nicht das Auto, das er am liebsten fahren würde. Da Frustration aber bekanntlich zu Aggression führen kann, regt er  sich häufig über andere Autofahrer auf, denen er sich unter-und überlegen fühlt.

 

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